Handy überwachen app kostenlos

Wir haben uns mit Technik-Experten und Medienpädagogen die Programme genauer angesehen.

Der Internet-Konzern als Erziehungsratgeber

Link des Videos. Nach dem Herunterladen aus dem App-Store müssen die Programme zum einen auf dem Handy der Eltern und zum anderen auf dem Gerät der Kinder installiert werden. Oder die App auf dem Kinderhandy mit einem Webservice. Bei den meisten Apps können die Eltern über das eigene Smartphone ihre Kinder kontrollieren. Bei einigen Programmen kann über einen Webdienst zusätzlich noch eine Kontrollmöglichkeit eingerichtet werden. Die können Eltern dann etwa vom privaten Laptop oder auch Arbeitscomputer aus nutzen. Im Folgenden sind die Funktionen aufgeführt, mit denen die meisten Entwickler ihre Apps ausgestattet haben.

Handyspionage App mSpy Testbericht und Installationsanleitung

Standortkontrolle Beim so genannten Tracking können Eltern auf einer kleinen Karte sehen, wo sich zumindest das Smartphone ihres Kindes gerade befindet. Dafür nutzen die App-Anbieter die gleichen Ortungsfunktionen, die etwa Navigationsprogramme wie Google Maps auch verwenden. Die werden dann ans Eltern-Smartphone gesendet. Das kann der gemeinsam besprochene Weg zur Schule sein oder das eigene Viertel. Das sollte natürlich vorab mit dem Kind abgesprochen werden. Das können rund einhundert Megabyte extra pro Monat sein. Zeitvorgaben für die Smartphone-Nutzung Auch das klappt unserem Experten zufolge zuverlässig: Eltern können mit den Apps festlegen, nach welcher Zeit sich das Kinder-Smartphone nicht mehr für Spiele benutzen lässt.

So können Kinder das gesperrte Smartphone für Ernstfälle trotzdem verwenden. Inhalte sperren Mit vielen Apps können Eltern auch überwachen, welche Internetseiten ihre Kinder nutzen und welche Programme geöffnet werden. Zudem können über die Kontroll-Apps bestimmte Programme wie etwa WhatsApp oder YouTube und auch der Internetbrowser komplett oder zeitweise blockiert werden.

So sollen Kinder vor unerwünschten Kontakten oder auch für sie verstörenden Online-Inhalten geschützt werden, werben die Anbieter der Apps. Die Blockade können Kinder und Jugendliche aber auf verschiedenen Wegen leicht umgehen. Über Facebook könnten zudem jüngere Nutzer an Inhalte gelangen, die Eltern eigentlich sperren wollten.

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Das soziale Netzwerk hat einen eingebauten Browser. Über den Browser von Facebook könnten Kinder nicht direkt Webseiten aufrufen.

Sie gelangen aber über verlinkte Inhalte auf möglicherweise für sie ungeeignete Webseiten. Wird die irgendwie beendet oder stürzt ab, ist es mit dem Überwachen auch vorbei. Bei manchen Kontroll-Apps gehen die Überwachungsmöglichkeiten der Eltern sehr weit: Über das Mikrofon des Smartphones können die Erwachsenen live mithören, mit wem ihr Kind gerade spricht. Die Apps sollen Eltern ein besseres Sicherheitsgefühl vermitteln, haben in dem Punkt aber offenbar selbst Lücken. Danach war keine einzige Kontroll-App sicher programmiert und damit anfällig für Hacker. Die Überwachungsdaten würden von den Anbietern auf Servern zwischengespeichert, die nicht korrekt verschlüsselt seien.

Datenschützer warnen zudem vor einem zu sorglosen Umgang mit den Apps. Niemand wisse, was die Anbieter mit den privaten Nutzerdaten wie etwa Ortungsinformationen machen. Möglicherweise verkaufen Anbieter kostenloser Programme Daten an Dritte, um ihre eigenen Kosten zu decken. Und das muss kein Kind sein, dass kann auch der Partner sein. Das Überwachen anderer Personen ohne deren Einverständnis ist aber strafbar.

Sofern Sie darüber nachdenken, eine Spionage-Software einzusetzen, müssen Sie einige Punkte beachten. Ein legaler Einsatz ist daher meist nur im Bereich Kindesschutz denkbar. Die gesammelten Daten werden gebündelt an den Überwacher übermittelt, der so kompletten Zugang zu den persönlichen Inhalten auf dem Smartphone hat. Der Funktionsumfang der einzelnen Apps ist zwar unterschiedlich, doch einige Details ähneln sich immer. Wer beispielsweise die mSpy-Spionage-Software einsetzt, bekommt folgende Funktionen:.

So kann der Überwacher beispielsweise Webseiten, Apps und eingehende Anrufe sperren.

Aber auch das Blockieren bestimmter Inhalte und Einstellungen ist möglich. Viele Apps bieten noch weitere Funktionen, sodass am Ende keine Aktivität mehr geheim ist. Im Prinzip sind die meisten Spy-Apps identisch aufgebaut und funktionieren gleich. Es spielt also keine Rolle, ob es sich beispielsweise um mSpy oder eine andere App wie Mobile Spy handelt. Die Software muss auf dem Handy installiert werden, das ausspioniert werden soll. Die Handydaten werden dann via Internet an einen Server übermittelt. Der Nutzer hat nun die Möglichkeit, die Daten über ein spezielles Webinterface aufzurufen. Dort sind alle Informationen des Handys gespeichert: beispielsweise Inhalte von Textnachrichten oder auch die Chatverläufe von WhatsApp.

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Oder aber die gesammelten Daten kompakt auszudrucken. Aktuell bieten die meisten Anbieter Apps an, die für die gängigen Systeme entwickelt sind. Viele der Apps, wie beispielsweise mSpy, sind für beide Betriebssysteme kompatibel. Allerdings gibt es bezüglich der Kompatibilität zwei Punkte, die entscheidend sind:. Das bedeutet, dass vorgegebene Nutzungsbeschränkungen vorab entfernt werden müssen. Das gilt übrigens auch für ein iPad.

Es gibt allerdings Funktionen, die Rooting erforderlich machen, damit sie einwandfrei arbeiten.

Der Einsatz einer App wie mSpy ist rechtlich nur dann in Ordnung, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: Der Besitzer des Handys muss über den Zugriff Bescheid wissen und diesem auch explizit zustimmen. Es ist nicht erlaubt, die App heimlich zu installieren, um einen Menschen auszuspionieren und zu orten. Die Überwachung der eigenen Kinder stellt eine rechtliche Grauzone dar. Der Nachwuchs muss nämlich nicht zwingend über die App informiert werden.

Fairer wäre es aber, wenn mit offenen Karten gespielt wird. Grundsätzlich ist von kostenlosen Spionage-Apps abzuraten. Hierbei handelt es sich überwiegend um fehlerhafte oder sogar virenverseuchte Apps, die kaum halten, was sie versprechen.